Ski – 2002

3. Wintertour des TuS Laubach e.V.
vom 29.01.2002 bis 03.02.2002
zum Issinger Weiher im Pustertal

Dienstag/Mittwoch, 29.-30.01.2002
Am Abend des 29.01.2002 startet unsere Tour ins Pustertal um 21.00 Uhr in Laubach am Gemeindehaus. Um 21.15 Uhr werden noch unsere Gödenrother Mitfahrer abgeholt. Am frühen Morgen des 30.01. finden wir uns im Hotel Weiher am Issinger Weiher ein. Noch vor dem Frühstück werden die Zimmer bezogen.
Nach dem Frühstück geht’s direkt auf die weitläufigen Pisten des Kronplatzes. Unser Bus bringt uns zu den Skiliften in Reischach, die wir noch vom letzten Jahr kennen.
Unsere neuen Skiläufer werden mit Skiern und Schuhen ausgestattet. Dann geht’s hinauf auf den Berg bei sonnigem Wetter und guter Fernsicht. Die Pisten sind noch in sehr gutem Zustand. Nach Süden wurden zwei Pisten aufgegeben, wegen akutem Schneemangel. Den letzten ergiebigen Schneefall gab’s letzten November. Ohne Kunstschnee wäre hier nichts möglich. Für uns reicht der Schnee auf jeden Fall in den nächsten vier Tagen.
Um 17.00 Uhr werden wir wieder im Tal abgeholt. Einige Skifahrer fehlen noch, da sie in einem defekten Lift hängen. Bei Kaffee und Bier vergeht die Wartezeit schnell.
Der Abend klingt in unserem Hotel aus. Nach dem sehr guten Abendessen verbringen wir noch einige Zeit an der Hotelbar. Da die letzte Nacht im Bus verbracht wurde, halten es die Meisten aber nicht all zu lange aus.

Donnerstag, 31.01.2002
Um 08.45 Uhr stehen wieder alle am Bus. Die Skilangläufer werden nach Pfalzen gebracht. Von dort fahren sie weiter zum Antholzer See um auf den Weltcuploipen mit Poiree und Bjoerndalen ihre Kräfte zu messen. Die Weltcupführenden bereiten sich hier auf die in einer Woche beginnenden Olympischen Spiele vor.
Wir fahren wieder zum Kronplatz. Als erstes wird heute Morgen die neuen schwarze Piste Herrnegg ausprobiert. Sie ist bis zu 60% steil und schon recht anspruchsvoll.
Dann muß natürlich der Vergleich her und es wird die alte schwarze Piste, die Silvester, gefahren. Wir sind uns ziemlich einig, daß die neue Piste, obwohl sie steiler ist, nicht viel schwieriger ist als die alte Piste. Die neue Piste hat den Vorteil, daß sie wesentlich breiter ist und man mehr Möglichkeiten hat. Die Herrnegg ist eine Bereicherung für das Skigebiet.
Das Mittagessen wird wie mittlerweile schon fast üblich auf der La Miara Hütte oberhalb von St. Vigil eingenommen. Dort treffen sich alle Skifahrer wieder. Nachmittags fahren wir noch einige Zeit westlich von St. Vigil umher um dann auf dem Rückweg nach Reischach noch die neue Pré da Peres Piste zu testen. Auch sie ist einiges breiter geworden und wird von einem neuen Lift versorgt.
Zum Abendessen sind wir wieder alle bei bester Laune im Hotel Weiher.

Freitag, 01.02.2002
Heute fahren alle, Langläufer wie Alpine, nach Corvara. Die Langläufer wandern hinauf zum Col Pradat, die Alpinen trennen sich auf. Ein Teil geht auf die Sella Ronda, der Rest fährt in Richtung Pralongia. Bei strahlendem Sonnenschein genießen alle den Tag. Die Pisten sind immer noch in einem erstaunlich guten Zustand. Zur Mittagszeit ist es sommerlich warm.
Nachmittags zieht es einen Teil ins Edelweistal und zum Abschluß noch hinüber nach Wolkenstein. Die Abfahrt vom Grödner Joch hinab nach Kolfuschg und Corvara ist dann der richtige Tagesabschluß.
Die zweite Gruppe hat es zur Mittagszeit auf den Pordoi verschlagen. Auch hier herrscht ein traumhaftes Wetter.
Um 17.00 Uhr treffen sich wieder alle gut gelaunt am Bus um die Rückfahrt zum Issinger Weiher anzutreten. Zuvor gibt’s aber noch die eine oder andere Runde an der kleinen Holzbude gegenüber der Boé Seilbahnstation.
Nach gut einer Stunde Fahrzeit sind wir wieder im Hotel. Nach dem Abendessen versammeln wir uns auf der Terrasse. Dort gibt’s Fackeln für die Fackelwanderung. Wegen der akuten Waldbrandgefahr wird die Wanderung weitgehend im freien Gelände durchgeführt. Zurück auf der Terrasse gibt’s frischen Kuchen und Glühwein. Dazu Hausmusik von der Chefin und Sohn. Später spielt auch der Hausherr.

Samstag, 02.02.2002
Langsam geht’s ans Abschied nehmen. Vor dem Frühstück wird gepackt. Einige Zimmer können wir noch behalten. Um 08.45 Uhr stehen wir wieder am Bus. Die Langläufer bleiben am Hotel und unternehmen eine Tageswanderung zu einer der umliegenden Almen, die Alpinen fahren wieder zum Kronplatz.
Wie schon am Donnerstag werden zuerst wieder die schwarzen Pisten in Beschlag genommen. Danach geht’s auf die Sonnenseite. Wir suchen noch immer den „sechser Schlepper“, mit dem einer unserer Mitfahrer am ersten Tag gefahren sein will.
Das Mittagessen wird abermals in der La Miara Hütte eingenommen. Im strahlenden Sonnenschein bei abermals sommerlichen Temperaturen könnte man bis abends sitzen bleiben.
Nach dem ausgiebigen Mittagessen werden dann letztmalig die Pisten unsicher gemacht. Vor der letzten Abfahrt über die natürlich schwarzen Pisten gibt’s noch einen Zwischenstop in einer Hütte an der Alpen-Piste.
Pünktlich um 16.30 Uhr sind wieder alle im Tal. Heute nehmen wir den Skibus zum Hotel. Da wir mit ca. 30 Personen zusätzlich in den Bus müssen, wird’s dort ziemlich eng. Aber auch diese Hürde nehmen wir.
Zurück im Hotel wird’s dann etwas eng. Das Umziehen erfolgt in der Sauna, dem Schwimmbad und den restlichen Zimmern. Bis 19.00 Uhr sind alle fertig und sitzen im Speisesaal. Auch am letzten Abend erhalten wir ein vorzügliches Essen. Nach dem herzlichen Abschied von unseren Wirtsleuten verlassen wir gegen 21.00 Uhr den Issinger Weiher.
Die Rückfahrt mit der Fa. Nobis erfolgt gewohnt gut. Um kurz vor 06.00 morgens erreichen wir Gödenroth und etwas später Laubach.

Willi Junker, Laubach, 21.02.2002

3. Wintertour